Hanspeter Dähler
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Doris Kaiser

ohne Titel

2004, gebrannter Ton, Gips, Graphit

104 x 63 x 5 cm

verkauft

ohne Titel, WKNR 07/07/10

2007, gebrannter Ton, Gips, Graphit

40 x 94,5 x 3,5 cm

ohne Titel, WKNR 10/04/03

2010, gebrannter Ton, Gips

8 x 29 x 25 cm

ohne Titel, WKNR 10/02/12

2010, gebrannter Ton, Gips

7 x 29 x 25 cm

ohne Titel, WKNR 10/04/10

2010, gebrannter Ton, Gips

8 x 27 x 25 cm

ohne Titel, WKNR 08/01/02

2008, Graphit, Farbstift, Wachskreide

DIN A4

ohne Titel WKNR 06-01-18

2006, gebrannter Ton, Gips, Graphit

25x9x16 cm

o.T., 2003

gebrannter Ton, Gips, Graphit

47x38x4 cm

o.T., 2004

gebrannter Ton, Gips, Graphit

37x53x5 cm

Raumfelder

1958 geboren / born in Trier
1979 - 1981 Ecole des Arts et Metiers, Luxemburg
1981 - 1988 FH Niederrhein, Krefeld FB Design
Werke in öffentlichen Sammlungen /

Works in public collections:

Kunstsammlung der Veste Coburg, Coburg / Hetjens Museum, Düsseldorf /

Museum het Kruithuis, `s-Hertogenbosch / Badisches Landesmuseum, Karlsruhe /

Württembergisches Landesmuseum, Stuttgart / MAK, Frankfurt

Doris Kaisers skulpturale Plastiken sind konkrete Kunst und thematisieren gleichzeitig auch Wahrnehmungen und Empfindungen in unterschiedlichen Aspekten. Ihre Arbeiten sind zwar klar kalkuliert, doch keineswegs kühl und unsinnlich. Die besondere Charakteristik verdanken diese Werke vor allen Dingen der kontrastierenden Verwendung von Gips und Ton, die in ihrem Gegensatz die Sinne aufs höchste beanspruchen. Dabei zielt sie in ihrer künstlerischen Intention deutlich über eine rein formale, den reinen Wahrnehmungsprozess intendierende Sichtweise hinaus und knüpft mittelbar an das Erfahrungspotential des Betrachters an, der mit Materialien, Oberflächen und Körpern auch direkte eigene Empfindungen verbindet. Die Analogien in ihrer Arbeit mit menschlichen Haltungen und Empfindungen, die allein durch die Begrifflichkeiten von Hülle, Füllung, Schutz, Aussenhaut, Verletzlichkeit, Taktilität und Veränderung anklingen, sind bewusst gesetzt und in Gegenposition gebracht zu einer scheinbar kühl-mathematischen Konstruktion. Der Ton wird dabei zum «Stellvertreter» des Menschen, der sich in gegebenen - bisweilen starren - aber stets weniger flexiblen Strukturen eingebettet findet und sich dort bewegt, befreit, verletzt und auch sich wieder behütet und beschützt fühlen kann.


Dr. Gabriele Uelsberg, Rheinisches Landesmuseum Bonn